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New York im Dezember - Der 1. Tag


Samstag, 3. Dezember 2005 

Für unseren 1. Tag im winterlichen New York hatte ich von zuhause aus eine Stadtrundfahrt mit dem Gray Line Unternehmen gebucht. Bei diesem Unternehmen kann man verschiedene Besichtigungsfahrten in verschiedenen Sprachen buchen.

Da wir um 9.00 Uhr am Gray Line Terminal in der 42nd Street / 8th Ave. sein sollten, wo um 9.30 Uhr der Bus losfuhr, mussten wir früh aufstehen. Schliesslich wollten wir vorher gemütlich frühstücken.
In unserem Hotel hätten wir für 15 Dollar ein schönes Frühstücksbuffet plündern können, doch der Coffeeshop schräg gegenüber bot für 6 Dollar "all you can eat".
Bratkartoffeln, Eier, Speck, Pancakes und Toast mit Butter und Marmelade gab es dort. Dazu jede Menge Kaffee! Was will der europäische Magen am Morgen mehr? Coffee-Shops sind in New York eine gute Alternative zum Hotelbuffet!

Nach dem Frühstück machten wir einen zügigen Spaziergang zum Gray Line Terminal, stiegen in den Bus mit Deutscher Reiseleitung und liessen uns 4 ½ Stunden durch die Stadt chauffieren.

Kurzentschlossene können übrigens direkt am Gray Linie Terminal eine Stadtrundfahrt buchen und müssen das nicht schon von zuhause aus tun. Da die meisten Fahrten allerdings am Vormittag stattfinden, muß man schon wirklich sehr früh dort sein, um noch ein Ticket für die gewünschte Fahrt zu bekommen. Oder besser einen Tag vorher hingehen und das Ticket für den nächsten Tag buchen!

Während dieser Fahrt kurvten wir durch Harlem, durchfuhren die Museumsmeile, streiften dabei den Central Park, wurden durch die St. Patrick's Cathedral geführt, stoppten kurz am Times Square, betrachteten das Empire State Building, kurvten durch das wunderschön weihnachtlich geschmückte Greenwich Village, bestaunten das Lincoln Center und fuhren schliesslich zum Ground Zero. Dort ist immer noch eine riesige Baustelle!

Nach dieser wirklich sehr interessanten Stadtrundfahrt, die ich allen nur empfehlen kann, spazierten wir zum Rockefeller Center mit seinem Riesenweihnachtsbaum und der berühmten Eislaufarena. Während der gesamten Vorweihnachtszeit ist dort den ganzen Tag über und vor allem an den Abenden ein riesiger Menschenauflauf, weil alle den schönen Baum sehen und fotografieren wollen. Es sind dort auch Fotografen, die für ein paar Dollar anbieten, ein Foto von den Touristen vor dem Baum zu machen. Wir allerdings schoben uns an der Menschenmenge vorbei und gleich ins Gebäude hinein. Eine heiße Schokolade, bzw. ein heißer Tee mit Rum waren nun genau das richtige im Café mit Blick direkt auf die Eislaufbahn und den Weihnachtsbaum.

Die Eislaufbahn am Rockefeller Center gibt es bereits seit 1936. Sie ist 18 Meter breit und 37 Meter lang und es können sich maximal 150 Menschen gleichzeitig darauf mit ihren Schlittschuhen austoben.
Der Platz unter der Prometheus-Statue wird von Oktober bis April als Eislaufbahn und in der übrigen Zeit als Terrasse des Cafés genutzt.

Danach zog es uns noch einmal in die St. Patrick's Cathedral, die ja gleich schräg gegenüber ist. Sie wurde aus fast weißem Marmor in gotischem Stil von James Renwick jr. in den Jahren 1858 bis 1888 erbaut. Die Zwillingstürme sind 101 Meter hoch, was zur damaligen Zeit eine grandiose Leistung war. Die Kirche ist innen mit gewaltigen Marmorsäulen, Glasfenstern und 2.5OO Sitzplätzen ausgestattet.

Ein Tipp für die Herren, die etwas zu beichten hätten:
Tiffany & Co ist gleich in der Nähe der St. Patrick's Cathedral!
Das vor über 15O Jahren von Charles Tiffany gegründete Juweliergeschäft (im 2. Stock gibt es auch Kleinigkeiten für schmalere Brieftaschen) liegt in der 727 Fifth Avenue/57th Street! Auf jeden Fall lohnt sich ein Blick in die wunderbar dekorierten Schaufenster.

Aber wir waren ja nicht zum shoppen da und deshalb ging es weiter zum Trump Tower in 725 Fifth Avenue mit dem Wasserfall, der sich vor einer roten Marmorwand über fünf Stockwerke in die Tiefe stürzt. Auf vier Stockwerke aus überwiegend rotem und schwarzem Marmor und Messing verteilen sich 5O Geschäfte. Es ist sehr beeindruckend, mit den Rolltreppen bis ganz nach oben zu fahren und hinunter zu schauen.
Der Wasserfall stürzt bis in das Untergeschoss, den sogenannten Garden Level, in dem sich auch ein Restaurant direkt am Wasserfall befindet.
Und weil es ja sein kann, dass es vonnöten ist das zu wissen: Öffentlich Toiletten gibt es nur im Garden Level, sonst nirgendwo im gesamten Gebäude.
Der Trump Tower wurde natürlich benannt nach seinem Erbauer, dem Immobilienhändler Donald Trump. Das Gebäude ist 2O2 Meter hoch und hat 68 Stockwerke.

Wer dem inzwischen schon ziemlich alt gewordenen Donald Trump einen Besuch abstatten möchte: Er wohnt ein Stückchen weiter in 721 Fifth Avenue!

Gleich neben dem Trump Tower ist "Saks Fifth Avenue"!
Aber keine Angst, meine Herren, es ist kein reines Damenbekleidungsgeschäft, auch Männer können etwas für sich finden. Ausserdem gibt es Delikatessen, Haushaltswaren, Briefpapier und Parfum. Und besonders zur Weihnachtszeit lohnt es sich, die Schaufensterdekoration zu bewundern.

Ein Stückchen weiter Richtung Central Park befindet sich in der 711 Fifth Avenue ein wirklich interessanter Coca-Cola-Laden. Einkaufen kann man dort von Montag bis Samstag zwischen 10 und 2O Uhr und am Sonntag zwischen 12 und 18 Uhr!
In diesem Laden findet man Dinge aus der Geschichte Coca-Colas und eigens für dieses Geschäft geschaffene Produkte gibt es dort zwischen 1 und 5OO Dollar!
Eine eiskalte Cola aus der Cokemaschine kann man für 1 Dollar bekommen.
Also mich zieht es jedes Mal in diesen Laden, wenn ich in New York bin. Es gibt dort soviel zu entdecken! Und natürlich konnte ich dem süßen Eisbären samt Colafläschchen zwischen den Pranken in Form von Christbaumschmuck nicht widerstehen!
Da ich Christbaumschmuck, und vor allem den amerikanischen, sehr liebe, mußten wir natürlich auch noch zum Christmas Cottage, einen ganzjährig geöffneten Weihnachts-Laden in 871 Seventh Avenue.

Wie war das noch gleich? Sie wollte nicht shoppen gehen?

Naja schon, aber es steht doch Weihnachten vor der Türe und Christbaumschmuck kann man schließlich immer wieder gebrauchen!

Zurück an der Südgrenze des Central Parks schlugen wir den Weg in Richtung Broadway ein und gingen zu "Familiglia", ein paar wunderbare Pizzaschnitten verzehren. Die Stücke sind jeweils 1/8 aus einer riesigen runden Pizza. Der Durchmesser beträgt 50 cm und jeder der rechnen kann, kann sich nun die Größe ausrechnen emotion - Der Boden ist superdünn, saftig und wirklich reichlich mit allerlei Zutaten belegt. Es gibt ca. 10 verschiedene Sorten, die allerdings öfter wechseln. "Familiglia" gehört zu meinen Lieblingspizzerias in New York. Es ist ein Familienunternehmen, das von zwei italienischen Brüdern gegründet wurde. Man merkt einfach, dass hier Italiener kochen! Wann immer ich in New York bin, esse ich mindestens einmal hier.

Bei Dunkelheit ist ein Spaziergang über den Broadway mit seinen tollen Lichtreklamen ganz besonders beeindruckend. Wir spazierten zu Fuß den Broadway entlang bis zum Union Square und schlenderten über den schönen Weihnachtsmarkt, der mich wegen der Stände mit Kunsthandwerk ein bisschen an den an der Münchner Freiheit in München erinnerte.

Der Union Square war übrigens um die Jahrhundertwende mit seinen vielen Theatern, Hotels und guten Geschäften das Vergnügungsviertel New Yorks und ist also auch dem Münchner Stadtteil Schwabing diesbezüglich sehr ähnlich.

Zurück fuhren wir mit der Subway, denn trotz heißem Punsch fror uns nun schon wirklich sehr.

Die Subway-Station direkt vor unserem Hotel ist die Penn Station. Schräg gegenüber liegt das berühmte Stadion "Madison Square Garden" und wir schlenderten noch kurz durch die Halle und betrachteten die Historie der dort aufgetretenen Berühmtheiten.

So, und jetzt wünsche ich eine gute Nacht, ich gehe nämlich gleich ins Bett! Hier ist noch der 3. Dezember 2005, 21.40 Uhr und draußen ist es saukalt! Brrrrr!

4.12.05 03:40
 
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