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New York im Dezember - Der 3. Tag

Montag, 5. Dezember 2005

Für Montag stand die Besichtiung des Empire State Buildings auf dem Programm.

Unser Hotel liegt nur ein paar Meter davon entfernt und so konnten wir es bereits bei Nacht von außen bewundern.

Im Dezember strahlt es weithin sichtbar mit seinen roten und grünen Lichtern, die Weihnachten symbolisieren sollen und den blauen und weißen Lichtern, die Hanukkah, dem jüdischen Fest gerecht werden sollen.

Man muss schon einiges an Zeit mitbringen, wenn man auf die Aussichtsplattform des Empire State Buildings hochfahren möchte. Denn bereits um 9 Uhr ist eine lange Schlange von Menschen dort, die alle hoch wollen. Wem die Warterei denn doch zu lange dauert, der sollte wenigstens einen Blick in die wunderschön weihnachtlich geschmückte Lobby werfen, es lohnt sich.

Rauf aufs Empire State Building kommt man übrigens von 9.3O Uhr bis 23.25 Uhr! Bis 24 Uhr muss jeder Besucher wieder unten sein, da sorgt der strenge Wachdienst dafür.

Die Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitsaufzug bis in den 86. Stock dauert etwas mehr als eine Minute! Oben angekommen betritt man einen verglasten Innenbereich und kommt von dort auf die umlaufende offene Plattform, von der aus man nach allen vier Seiten schauen kann.

Obwohl in New York immer mehr und noch höhere Wolkenkratzer gebaut werden, war das Empire State Building jahrzehntelang, genauer gesagt bis 197O, das höchste Gebäude der Erde!
Eigentlich sollte man zweimal hinauffahren! Einmal am Tag und einmal bei Nacht! - Es lohnt sich beide Male!

Und danach machten wir einen ausgiebigen Bummel über die Fifth Avenue, denn auf der Fifth Avenue zu promenieren heisst, New York kennenlernen.

Wenn man am Empire State Building vorbei gleich auf die Fifth Avenue geht und sie dann Richtung Rockefeller Center entlangschlendert, kommt man zwischen der 40th und der 42nd Street an einer der grössten Bibliotheken des Landes vorbei. Der New York Public Library! Die mehr als 6 Millionen Bücher nehmen 142 Regalkilometer ein. Wie bereits erwähnt, ist der Entwurf der Unabhängigkeitserklärung hier zu bewundern.

An der Ecke zur 43th Street hat man einen wunderschönen Blick auf das Chrysler-Gebäude, das sich in 4O5 Lexington Avenue, 42th Street befindet. Es ist das edelste Hochhaus Manhattans! Erbaut im Art-Deco-Stil! Die rostfreie Stahlkrone wurde nach einer Chrysler-Motorhaube modelliert. Die Ornamente sind Nachbildungen von Kühlerfiguren. Es wurde 193O von Architekt William Van Alen erbaut und war mit seinen 319 m (77 Stockwerke) damals das höchste Gebäude der Welt. Vor allem die Lobby ist sehr sehenswert. Bei Sonnenuntergang sollte man das Gebäude von aussen ganz besonders betrachten, weil keiner der anderen Wolkenkratzer das Abendlicht so schön widerspiegelt.

Zurück auf der Fifth, in die 46th Street West einbiegen, dann ist man in Klein Brasilien. Der Diamantenhandel hat sich in der 47th Street in dem Block zwischen Fifth Avenue und Avenue of the Americas angesiedelt und ist fast vollständig in jüdischer Hand.

Auf der Fifth Avenue am Rockefeller Center angekommen, geht man zuerst zwischen dem British Empire Building und La Maison Francaise die im Winter mit Leuchtgirlanden geschmückte Promenade entlang auf den Rockefeller Plaza zu und hat von dort aus den altbekannten Blick auf die Prometheusstatue, den Weihnachtsbaum und die Eislauffläche.

Eines der schönsten und grössten Hotels der Stadt ist ganz zweifelsfrei das Waldorf Astoria mit seinen 1.75O Zimmern.
Zwischen der 54th und der 55th Street sollte man sich das Peninsula Hotel mit seinem üppigen Belle-Epoque-Dekor und das Gotham Hotel, dessen Zimmer über luxuriöse Marmorbäder verfügen, ansehen.

Ein ganz besonderes Erlebnis ist es auch, bei "Wempe Jewelers", 700 Fifth Avenue/Ecke 55 Street, einzukaufen. Dort bekommt man Rolex Uhren genauso wie Schmuckstücke aus 18k Gold und Diamanten!

Wer sich teuren Schmuck auch einmal leihen möchte, kann das bei Harry Winston tun.

Die Fifth Avenue ist die Richtlinie von Manhattan. Von hier aus werden die Querstrassen nummeriert: Alles was westlich der Fifth liegt, hat ein west nach der Hausnummer und alles was östlich liegt, ein east! Die Fifth Avenue steht aber nicht nur für Geld, sondern auch für Kultur. Mehr als zehn Museen liegen zwischen der 7Oth und 1O6th Street und man nennt diesen Abschnitt der Brunkstrasse deshalb auch Museumsmeile! Das grösste Krankenhaus der Welt, das Mount Sinai, befindet sich hier ebenso wie das grösste Museum Amerikas, das Metropolitan Museum of Art, und die wichtigste katholische Kirche New Yorks, die St. Patrick's Cathedral.

Wunderschöne, sehr sehenswerte Hotels sind an der Fifth Avenue. An der Ecke zur 58th Street ist das Plaza Hotel aus dem Jahre 19O7, das im Stil eines französischen Châteaus von Henry J. Hardenbergh erbaut wurde. Und an der Ecke zur 61st Street steht The Pierre. Dort herrscht altmodischer Luxus mit Stil und bestem Service. Viele der 225 luxuriösen Zimmer bieten einen Blick auf den Central Park.

Wenn man am Hotel The Pierre ist, befindet man sich östlich des Central Parks, nämlich in der Upper East Side. Es ist die feinste Wohngegend und deshalb sehr beliebt bei den Superreichen. Man kann in dieser Gegend aber nicht nur seine Autogrammkartensammlung erweitern und etwas gegen die Dollarscheine in der Brieftasche tun, sondern auch etwas für die Bildung.

Das Metropolitan Museum of Art ist dort zu finden! Und die 1825 gegründete National Academy of Design in 1083 Fifth Avenue. Das ist eine New Yorker Institution, die von hochrangigen Künstlern der Stadt verwaltet wird.

Aber kaum einer kennt die Fifth Avenue von der 11Oth Street an. Dort wo der Park aufhört, fängt Harlem an! Schon die Nördliche Hälfte des Parks gilt als sehr gefährlich und ich kenne niemanden, der dort spazieren geht. Harlem dagegen ist zumindest tagsüber relativ ungfährlich.

Wenn man vom Metropolitan Museum of Art direkt quer durch den Central Park zur Westseite geht, kommt man zum American Museum of Natural History, Central Park West/79th Street. Es war 1887 das erste Gebäude, das inmitten von Felsen und grasenden Ziegen gebaut wurde. Bis dahin gab es dort nur provisorisch zusammengebaute Hütten.

Den Central Park zu beschreiben würde jetzt zu weit führen, weshalb ich ihn nun ausklammere. Aber sehenswert ist er natürlich allemal und wir sind auch drin umherspaziert. Er hat für mich im Winter genauso seine Reize wie im Sommer, oder im Frühling und im Herbst natürlich sowieso. Ich liebe diesen Park!

An der Westseite des Parks befindet sich auch das Dakota-Haus. Es war das erste Luxus-Apartment-Haus in New York, das 1894 für den Erben des Nähmaschinen-Imperiums Singer, Clark, erbaut wurde. Heute ist es vor allem für Künstler eine Prestige-Adresse, die sich nur Multimillionäre leisten können. Hier wohnte auch John Lennon mit Yoko Ono, die noch heute die 28 Räume bevölkert. John Lennon wurde vor der Türe erschossen und Yoko Ono hat im Park, der dem Haus gegenüberliegt, Strawberry Fields, eine Gedenkstätte, für ihn anlegen lassen.

Als letzten Abendspaziergang bummelten wir die Seventh Avenue entlang bis zur Grand Central Station. Dort findet den ganzen Dezember über die sogenannte Holiday Laser Light Show statt. Während das Deckengewölbe mit bunten Laserstrahlen ausgeleuchtet wird, läuft Musik zum Träumen. Die Show dauert zwar nur 5 Minuten, aber sie ist wirklich schön! Zwischen 11 und 21 Uhr findet sie im Halbstundentakt statt.

Danach gingen wir in die legendäre Oyster Bar und genoßen unseren letzten Abend in New York.

Tja, nun sind die Tage in New York fast zuende.

Die Koffer sind schon gepackt!

Nach dem Frühstück werden wir noch einmal kurz ein bißchen umherspazieren und danach nach Hause fliegen.

6.12.05 13:16
 
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